Kirchengemeinderat

Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Einfeld besteht aus mehr als 4.200 Gemeindemitgliedern, zwei tlw. reduzierten Pfarrstellen, sieben bezahlten und ca. 100 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie hat im Jahr einen Umsatz von ca. 400.000 Euro. Als Kirchengemeindemitglied sind ca. 12 Stunden im Monat einzubringen.

Die Sitzungen des Kirchengemeinrates werden im Gemeindebrief bekanntgegeben, beginnen jeweils um 20:00 Uhr und sind öffentlich. Mit dem Zusammenschluss der drei norddeutschen Landeskirchen zur "Nordkirche" wurde im Jahr 2012 aus dem "Kirchenvorstand" der "Kirchengemeinderat". Die Aufgaben sind aber geblieben.

A
m 27. November 2016 fand die Wahl des jetzigen Kirchengemeinderates statt. Sieben Mitglieder der Kirchengemeinde konnten gewählt werden. Der Rat setzt sich zusammen aus Iris Bendzuk, Bernhard Brackhan, Joachim Burlich, Kirsten Elis, Frank Ginzel, Sven Radestock und Martin Wurr. Dem Kirchengemeinderat gehören auch Pastorin Antje William und Pastor Christian Dahl an. Zusätzlich könnten noch zwei Personen berufen werden.

Der Kirchengemeinderat verwaltet das Vermögen (Gebäude und Haushalt) der Gemeinde, er stellt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein und ist vor allem für das geistliche Leben einer Gemeinde verantwortlich.

Mitzubringen sind:
- Kritische Liebe zur Kirche und zur Kirchengemeinde Einfeld
- Engagement für Bewährtes in Verbindung mit Offenheit gegenüber neuen Erfahrungen
- Die Fähigkeit zur eigenständigen Meinungsbildung mit der Bereitschaft zur Teamarbeit
- Die Bereitschaft, Konflikte zu bearbeiten und dabei nicht den Humor zu verlieren 
- Die Lust, sich Ziele zu setzen, ihre Umsetzung zu gestalten und trotzdem flexibel zu reagieren.

Dafür wird geboten:
- Wertschätzung Ihrer Person und Ihres Engagements
- Möglichkeit zu Verwirklichung Ihrer Ideen
- Möglichkeit zur Einbringung Ihres Wissens, Ihrer Stärken und Ihrer Fähigkeiten
- Persönliche Weiterentwicklung durch Übernahme von Verantwortung
- Knüpfen von neuen Kontakten
- Gelebter Glaube

Als großes Projekt im Jahr 2009 stand das Pastorat und der Gemeindesaal in der Dorfstraße auf dem Plan. Das Pastorat hatte feuchte Wände und der Gemeindesaal war ungedämmt. Eine Sanierung wäre teurer als zwei Neubauten. Deshalb wurden die alten Gebäude für rund eine Million Euro durch neue ersetzt. Ab Mitte des Jahres 2009 wurden die alten Gebäude abgerissen. Im November sollte dann alles wieder bezugsfertig sein. Leider wurde es durch die schlechten Witterungsverhältnisse viel später. Während der Bauphasen verbliebt der ev. Kindergarten "Schatzkiste" in seinen Räumen.

Auch die Jugendräume im Keller waren vom Abriss nicht betroffen. Mit dem Neubau wurde auch gleichzeitig der Saal nach vorn an die Straße und das Pastorat nach hinten verlegt. Die Finanzierung des Projektes wurde durch Rücklagen gesichert, nur ein kleiner Teil musste als Kredit bereitgestellt werden. Das Gemeindehaus wurde mit einer großen Feier eingeweiht und der Kindergarten bekam zum Schluß noch eine tolle Außenanlage.


Der Kirchengemeinderat nach der Wahl im Nov. 2016 in der Zusammensetzung (v.lks) Joachim Burlich, Iris Bendzuk, Frank Ginzel, Sven Radestock, Bernhard Brackhan, Antje William, Christian Dahl, Kerstin Elis und Martin Wurr. (Klick-Bild)


Die Mitglieder des Bauausschusses werden durch das Architektenbüro Stoy über den Sachstand des neuen Gemeindehauses unterrichtet.


Das Gemeindehaus in der Dorfstraße wurde im Jahr 2009 teilweise abgerissen und wurde durch einen Neubau ersetzt. Ein großes Projekt für den neuen Kirchenvorstand.
(Foto: © MS Virtual Earth 2009)


Der Kirchenvorstand nach der Wahl im November 2008 Im Jahr 2012 schied Petra Hamann (vorn rechts) aus und es rückte Cornelia Appel-Stender nach.